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His life his work
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Fritz Schwegler en 1961, l'année de sa mort à 95 ans. Il fut le dernier fidèle de Louis II, piqueur et domestique de son état, caracolant aux côtés du convoi emmenant le roi vers Berg le 12 juin 1886. Il participa aux recherches officielles dans le parc le 13 au soir, mais comme pour le reste du personnel, il lui fut interdit de sortir du château avant la nuit tombée. Schwegler a toujours refusé de parler de ces événements tragiques, mais se montrait intarissable sur ses années au service de Louis II, "les plus belles" de sa vie. Son témoignage sur le roi et les mois précédant sa mort reste aujourd'hui encore l'un des plus précieux et des plus importants pour la recherche.

Les châteaux bientôt classés à l’UNESCO ?

Die „Traumschlösser“ bald Weltkulturerbe?

Vortrag von Dr. Alexander Wiesneth am 09. Juli 2015, 20 Uhr im Lesesaal der Staatlichen Bibliothek Regensburg

Erster_FuehreraufSchlossNeuschwanstein_KarlLeft_FotoHuguesKrafft1886In der diesjährigen Sitzung in Bonn wird die UNESCO die Königsschlösser Ludwigs II. auf die Vorschlagsliste der wichtigsten kulturellen Zeugnisse der Menschheit setzen und sie somit einen großen Schritt näher zum zweifellos verdienten Welterbetitel führen. Den damit verbundenen Welterbeantrag erarbeitet Dr. Alexander Wiesneth, Referent für denkmalpflegerische, bauforscherische und UNESCO-Welterbe-Angelegenheiten bei der Bayerischen Schlösserverwaltung in München. In seinem bebilderten Vortrag im Rahmen der Ausstellung „Traumschlösser?“ gibt er erstmals öffentlich Einblick in die wissenschaftliche Grundlagenarbeit. Vor allem stehen die Begründungen zum außergewöhnlichen universellen Wert der Königsschlösser Neuschwanstein, Linderhof und Herrenchiemsee im Vordergrund. Was ist die Faszination dieser Bauten, was zeichnet sie vor anderen Architekturen dieser Zeit aus, weshalb sind sie einzigartig und dennoch universelle Zeugnisse ihrer Epoche? Anhand der Bauten selbst, ihrer Entstehung und Vergleichen mit bedeutenden Kulturphänomenen dieser Zeit werden die Besonderheiten und die Einzigartigkeit von Ludwigs Schöpfungen im Hinblick auf die Eintragung in die UNESCO-Welterbeliste vorgestellt.
Informationen zur Ausstellung:

Nur wenige Wochen nach dem bis heute mysteriösen Tod des bayerischen „Märchenkönigs“ Ludwig II. (1845 – 1886) begann der Ansturm auf die von ihm als „Heiligtum“ verstandenen Schlösser Neuschwanstein, Linderhof und Herrenchiemsee. Seither haben Millionen die berühmten Bauwerke besucht. Und ein Ende der bis heute ungebrochenen Anziehungskraft ist nicht abzusehen. Im 170. Geburtsjahr Ludwigs II. und zum bevorstehenden 130-jährigen Jubiläum der Öffnung der Königsschlösser beleuchten die Ausstellung „Traumschlösser? Die Bauten Ludwigs II. als Tourismus- und Werbeobjekte“ sowie das dazugehörige Begleitbuch – ausgehend von den eigentlichen Absichten des Bauherren – die historische Entwicklung der Bauten zu Touristen-Magneten und die Folgen bis hin in die Werbung. Mit rund 220 Objekten (alle aus der Regensburger Privatsammlung Marcus Spangenberg) wird ein Kommentar zu den derzeitigen Bestrebungen des Freistaates Bayern geboten, Linderhof, Neuschwanstein und Herrenchiemsee als UNESCO-Welterbe anzuerkennen.
Dabei wird deutlich: Der Blick zurück auf die Anfänge schärft die Aussicht auf die Zukunft!Karte-LudwigSchlösser-1(1)Das Buch erschien im Dr. Peter Morsbach Verlag Regensburg (ISBN 978-3-937527-83-3) und ist in der Bibliothek und im Buchhandel für 19,95 Euro erhältlich.
Bibliographische Angaben:
Bernhard LÜBBERS/ Marcus SPANGENBERG (Hg.), Traumschlösser? Die Bauten Ludwigs II. als Tourismus- und Werbeobjekte (Kataloge und Schriften der Staatlichen Bibliothek Regensburg 12) Regensburg: Dr. Peter Morsbach Verlag 2015; 247 S.; zahlreiche, teils farbige Ill.; ISBN: 978-3-937527-83-3; 19,95 €

Über die Staatliche Bibliothek:
Die Staatliche Bibliothek Regensburg zählt mit ca. 370.000 Medien zu den großen kulturellen Institutionen in Regensburg und der Region. Gegründet 1816 fanden die Bibliotheken der Reichsstadt Regensburg sowie der geistlichen Institutionen, etwa die Büchersammlung des bedeutenden Reichsstiftes St. Emmeram, Eingang in das Haus an der Regensburger Gesandtenstraße. Heute ist die Bibliothek mit mehr als 100.000 Drucken mit Erscheinungsjahr vor 1830, zahlreichen Karten und Handschriften eine Schatzkammer des gedruckten Kulturerbes der Region, die sich auch den Neuerungen des 21. Jahrhunderts nicht verschließt: Urheberrechtsfreie Drucke werden etwa derzeit gemeinsam mit der Bayerischen Staatsbibliothek und Google digitalisiert und über den Onlinekatalog zur Verfügung gestellt. Die Staatliche Bibliothek nimmt überdies die Aufgabe als Archivbibliothek nach dem Bayerischen Pflichtstückegesetz für den Regierungsbezirk Oberpfalz wahr. D.h. von jedem veröffentlichten Werk der Region wird ein Exemplar dauerhaft in der Staatlichen Bibliothek verwahrt und steht einer öffentlichen Nutzung zur Verfügung. Öffnungszeiten: Mo – Fr 9-18 Uhr, Sa 14-18 Uhr

Source : Regensburg-digital.de