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Fritz Schwegler en 1961, l'année de sa mort à 95 ans. Il fut le dernier fidèle de Louis II, piqueur et domestique de son état, caracolant aux côtés du convoi emmenant le roi vers Berg le 12 juin 1886. Il participa aux recherches officielles dans le parc le 13 au soir, mais comme pour le reste du personnel, il lui fut interdit de sortir du château avant la nuit tombée. Schwegler a toujours refusé de parler de ces événements tragiques, mais se montrait intarissable sur ses années au service de Louis II, "les plus belles" de sa vie. Son témoignage sur le roi et les mois précédant sa mort reste aujourd'hui encore l'un des plus précieux et des plus importants pour la recherche.

Les 150 ans de la gare de Possenhofen

150 Jahre Bahnhof  : Possenhofen Königlicher Haltepunkt

150 Jahre Bahnhof Possenhofen
Museumsleiterin Rosemarie Mann-Stein führt die Festgäste durch die Geschichte des Bahnhofs Possenhofen.

(Foto:Franz Xaver Fuchs)

Vor 150 Jahren wird der Bahnhof Possenhofen eingeweiht, der heute noch an Kaiserin Sisi erinnert

Von Sylvia Böhm-Haimerl, Possenhofen

 

Wenn Kaiserin Elisabeth von Österreich am Bahnhof Possenhofen ankam, um das Schloss zu besuchen, in dem sie ihre Jugendjahre verbracht hatte, war das ein großes Fest für die Pöckinger. Der Bahnhof war voller Menschen, die Kinder brachten der Kaiserin Blumen, und sie verteilte Bonbons. Einmal ließ ihr Cousin König Ludwig II. sogar das gesamte Bahnhofsgebäude mit Lilien schmücken, den Lieblingsblumen der Kaiserin. Am 1. Juli 1865, also genau vor 150 Jahren, wurden die Bahnstrecke von Starnberg nach Penzberg sowie die baugleichen Bahnhöfe Possenhofen und Feldafing eingeweiht. Grund genug für das Kaiserin Elisabeth Museum im Bahnhof Possenhofen, das Jubiläum gebührend zu feiern, zumal auch der Förderverein vor zehn Jahren gegründet wurde und die Sammlung des Antiquars Paul Heinemann damals offiziell ein Museum der Gemeinde Pöcking wurde.

Die Pöckinger lieben ihren Bahnhof. Noch heute ist er stark frequentiert. Dennoch ist laut Bürgermeister Rainer Schnitzler auch noch nach 150 Jahren der Umstand “ein Stachel im Pöckinger Fleisch”, dass der Bahnhof in Pöcking steht, die Haltestelle aber Possenhofen heißt. Bis heute hätten sich die Menschen nicht daran gewöhnt, sagte der Rathauschef. Wie er berichtete, hatte es deshalb vor mehr als 40 Jahren eine Initiative gegeben, den Bahnhof in Pöcking-Possenhofen umzubenennen. Die Bahn hätte es genehmigt, wenn die Gemeinde die Kosten trägt. Doch die Pöckinger hatten damals kein Geld. Heute ist die Gemeinde reich, deshalb gab es vor ein paar Jahren einen neuen Vorstoß. Im digitalen Zeitalter aber wäre der Name zu lang gewesen, und aus der Umbenennung wurde wieder nichts.

Dennoch sei der Bahnhof immer ein Treffpunkt für die Menschen geblieben, sagte Museumsleiterin Rosemarie Mann-Stein in ihrem Lichtbilder-Vortrag “Ein Bahnhof im Wandel der Zeit”. Dass die Strecke überhaupt von Starnberg aus verlängert wurde, ist König Max II. zu verdanken. Damals musste die Kohle aus Penzberg zunächst mit Fuhrwerken nach Seeshaupt gebracht, von dort aufs Schiff und in Starnberg in den Zug geladen werden. Durch die Verlängerung der Bahnstrecke wurde der Transport wesentlich vereinfacht. Ein weiterer Grund war, dass der König damals ein Schloss in Feldafing bauen wollte. Der Feldafinger Bahnhof sollte das Entree für das Schloss sein und der Bahnhof in Pöcking für das Schloss Possenhofen. Für beide Bahnhöfe waren prunkvolle Räume für die allerhöchsten Herrschaften geplant.

Als König Max II. starb, hatte sein Nachfolger Ludwig II. kein Interesse mehr an dem Schlossbau in Feldafing. Die Ziegelsteine wurden für den Bau der Bahnhöfe verwendet und die Planungen für einen Prunksaal in Feldafing gestrichen. Possenhofen aber bekam seinen reich verzierten Königssalon. Die älteren Pöckinger können sich noch daran erinnern, wie er im Originalzustand ausgesehen hat mit Seidentapeten in Königsblau und Gold. Wie Fotos beweisen, turnte dort noch1968 der Sportverein. Später wurden die Tapeten von der Bahn durch grüne Papiertapeten ersetzt.

Ludwig II. fuhr mit seinem reich verzierten Salon-Zug, der auch “Versailles auf Rädern” genannt wurde, bis Mühltal oder Starnberg und von da mit der Kutsche weiter nach Schloss Berg. Wie der Autor und König-Ludwig-Kenner Jean Louis Schlim auf Fotos zeigte, waren Ludwigs Salonwagen übrigens nicht reicher verziert als die anderer Könige. In seinem Vortrag “Glanz und Ende König Ludwig II. von Bayern” präsentierte er auch eine neue Version vom Tod des Märchenkönigs, um den sich bis heute viele Legenden ranken. Nach seiner Variante lief der König bei seiner Flucht zum Badehaus von Schloss Berg. Dort wurde er von einem Querschläger aus dem Gewehr eines Wächters getroffen, der aus dem Badehaus Geräusche gehört hatte. Ein Beleg für seine Version sei, dass das Badehaus zwei Tage nach Ludwigs Tod abgerissen wurde, wohl um Beweise zu entfernen. Der Arzt des Königs, Bernhard von Gudden, sei eines natürlichen Todes gestorben, weil ihn der Tod des Königs so aufgeregt habe, meint Schlim.

2 Responses to Les 150 ans de la gare de Possenhofen

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