Arrow
Arrow
ArrowArrow
Slider
His life his work

La déclaration de Louis II

Kaiserin Elisabeth, Sisi genannt.

GESCHENK VON KÖNIG LUDWIG II.

Eine Schnupftabakdose löst das Rätsel: So hieß Sissi tatsächlich

Füssen – Jetzt ist es raus: Die österreichische Kaiserin Elisabeth (1837-1898) wurde zu Lebzeiten gar nicht Sissi oder gar Lisi gerufen.

Sie wurde Sisi genannt, mit einem “s”. Die Tabakdose mit Diamantenbesatz, eine so genannte Tabatière, ist seit Donnerstag im Museum der bayerischen Könige in Hohenschwangau bei Füssen ausgestellt.

Die goldene Schnupftabakdose ist im Museum der bayerischen Königs ausgestellt.
Die goldene Schnupftabakdose ist im Museum der bayerischen Königs ausgestellt. © Museum

Das Schmuckstück ist ein Geschenk des bayerischen Königs Ludwig II. an seine Cousine Elisabeth zu ihrem 44. Geburtstag am 24. Dezember 1881. An der Gravur auf der Innenseite des Deckels ist vor allem die Schreibweise interessant: „Angebetete, aufrichtig/ geliebte Sisi (!)/ Niemand auf Erden ist mir/ so teuer als Du! Ludwig/ 24ter Dezember 1881“. Das klingt fast wie ein Liebesschwur, doch war die innige Beziehung zwischen Ludwig und der mit Kaiser Franz Joseph verheirateten Elisabeth, wie die Forschung heute weiß, rein platonischer Art. Die Kunstexpertin des Museums, Vanessa Richter, weist auf die Schreibweise hin: „Sisi, nicht etwa Sissi oder Lisi.“ Durch die in Hanau von der Goldschmiedewerkstatt Charles Colins Söhne gefertigte Pretiose habe man nun einmal mehr Gewissheit. Auch in einigen Briefen wird Elisabeth als Sisi angeredet. Trotzdem schreiben die meisten Forscher, zum Beispiel auch Heinz Häfner in seiner 2008 erschienenen Monographie „Ein König wird beseitigt. Ludwig II. von Bayern“ beharrlich Sissi – also mit zwei s. Dies wurde offenbar gebräuchlich durch die drei berühmten „Sissi“-Filme (1955-1958) von Ernst Marischka mit Romy Schneider und Karlheinz Böhm in den Hauptrollen.
Der Wittelsbacher Ausgleichsfonds, der das Museum 2011 in Sichtweite von Neuschwanstein eröffnete, hat das Schmuckstück mit dem Brustbild Ludwig II. auf der Deckel-Oberseite mit einer telefonischen Versteigerung bei Sotheby’s in New York erwerben können. Der Vorbesitzer der Pretiose, ein Privatier, wurde nicht genannt, ebensowenig der Preis. „Aber es ist wertvoll“, sagt Kunstexpertin Vanessa Richter. Im Museum ist es in einer Vitrine in der König-Ludwig-Abteilung an einem exponierten Platz zu sehen.

Übrigens: Geschnupft hat Sisi nie – das Geschenk war für die Kaiserin von Österreich wohl eine reine Zierdose.

Dirk Walter
Dirk Walter

E-Mail:dirk.walter@merkur.de

NDLR : Contrairement à ce que prétend l’article, l’impératrice fumait depuis son adolescence et s’était même fait tatouer un dauphin sur l’épaule. Quant à l’amour  soit-disant purement platonique du roi pour sa cousine, la “recherche” n’en sait strictement rien dans la mesure où elle n’était pas dans la tête du roi et que les sources disent exactement le contraire. / Contrary to what claims the article, the empress smoked since her adolescence and had been tattooed a dolphin on the shoulder. As for love is saying purely platonic of king for his cousin, the “historic research” knows strictly nothing about it as far as it was not in the head of the king and as far as sources say exactly the opposite.

3 Responses to La déclaration de Louis II

  • What i do not understood is in fact how you’re now not really much more smartly-liked than you may be right now. You are so intelligent. You know thus significantly with regards to this matter, produced me in my opinion believe it from a lot of numerous angles. Its like men and women aren’t involved except it is something to do with Girl gaga! Your own stuffs nice. Always handle it up!

  • Hmm it looks like your website ate my first comment (it was extremely long) so I guess I’ll just sum it up what I had written and say, I’m thoroughly enjoying your blog. I too am an aspiring blog blogger but I’m still new to the whole thing. Do you have any helpful hints for newbie blog writers? I’d definitely appreciate it.