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His life his work

Monthly Archives: November 2015

La déclaration de Louis II

Kaiserin Elisabeth, Sisi genannt.

GESCHENK VON KÖNIG LUDWIG II.

Eine Schnupftabakdose löst das Rätsel: So hieß Sissi tatsächlich

Füssen – Jetzt ist es raus: Die österreichische Kaiserin Elisabeth (1837-1898) wurde zu Lebzeiten gar nicht Sissi oder gar Lisi gerufen.

Sie wurde Sisi genannt, mit einem “s”. Die Tabakdose mit Diamantenbesatz, eine so genannte Tabatière, ist seit Donnerstag im Museum der bayerischen Könige in Hohenschwangau bei Füssen ausgestellt.

Die goldene Schnupftabakdose ist im Museum der bayerischen Königs ausgestellt.
Die goldene Schnupftabakdose ist im Museum der bayerischen Königs ausgestellt. © Museum

Das Schmuckstück ist ein Geschenk des bayerischen Königs Ludwig II. an seine Cousine Elisabeth zu ihrem 44. Geburtstag am 24. Dezember 1881. An der Gravur auf der Innenseite des Deckels ist vor allem die Schreibweise interessant: „Angebetete, aufrichtig/ geliebte Sisi (!)/ Niemand auf Erden ist mir/ so teuer als Du! Ludwig/ 24ter Dezember 1881“. Das klingt fast wie ein Liebesschwur, doch war die innige Beziehung zwischen Ludwig und der mit Kaiser Franz Joseph verheirateten Elisabeth, wie die Forschung heute weiß, rein platonischer Art. Die Kunstexpertin des Museums, Vanessa Richter, weist auf die Schreibweise hin: „Sisi, nicht etwa Sissi oder Lisi.“ Durch die in Hanau von der Goldschmiedewerkstatt Charles Colins Söhne gefertigte Pretiose habe man nun einmal mehr Gewissheit. Auch in einigen Briefen wird Elisabeth als Sisi angeredet. Trotzdem schreiben die meisten Forscher, zum Beispiel auch Heinz Häfner in seiner 2008 erschienenen Monographie „Ein König wird beseitigt. Ludwig II. von Bayern“ beharrlich Sissi – also mit zwei s. Dies wurde offenbar gebräuchlich durch die drei berühmten „Sissi“-Filme (1955-1958) von Ernst Marischka mit Romy Schneider und Karlheinz Böhm in den Hauptrollen.
Der Wittelsbacher Ausgleichsfonds, der das Museum 2011 in Sichtweite von Neuschwanstein eröffnete, hat das Schmuckstück mit dem Brustbild Ludwig II. auf der Deckel-Oberseite mit einer telefonischen Versteigerung bei Sotheby’s in New York erwerben können. Der Vorbesitzer der Pretiose, ein Privatier, wurde nicht genannt, ebensowenig der Preis. „Aber es ist wertvoll“, sagt Kunstexpertin Vanessa Richter. Im Museum ist es in einer Vitrine in der König-Ludwig-Abteilung an einem exponierten Platz zu sehen.

Übrigens: Geschnupft hat Sisi nie – das Geschenk war für die Kaiserin von Österreich wohl eine reine Zierdose.

Dirk Walter
Dirk Walter

E-Mail:dirk.walter@merkur.de

NDLR : Contrairement à ce que prétend l’article, l’impératrice fumait depuis son adolescence et s’était même fait tatouer un dauphin sur l’épaule. Quant à l’amour  soit-disant purement platonique du roi pour sa cousine, la “recherche” n’en sait strictement rien dans la mesure où elle n’était pas dans la tête du roi et que les sources disent exactement le contraire. / Contrary to what claims the article, the empress smoked since her adolescence and had been tattooed a dolphin on the shoulder. As for love is saying purely platonic of king for his cousin, the “historic research” knows strictly nothing about it as far as it was not in the head of the king and as far as sources say exactly the opposite.

La tabatière de Sissi

26.11.2015 · HOHENSCHWANGAU

Was der König einst der Kaiserin schenkte: Neues Exponat im Museum der bayerischen Könige in Hohenschwangau

Ausstellung · Dieses Präsent durfte an Heiligabend 1881 keine Geringere als Kaiserin Elisabeth von Österreich auspacken: eine goldene Schnupftabakdose mit Diamantenbesatz und einem Miniatur-Brustbild von König Ludwig II.

Tabatière, dem Museum der Bayerischen Könige zur Verfügung gestellt
Tabatière, dem Museum der Bayerischen Könige zur Verfügung gestelltBild: Claudia Graf

Gestern hat das Döschen nun seinen Platz im Museum der bayerischen Könige in Hohenschwangau eingenommen, wo es von nun an Teil der Ausstellung ist. Historisch interessant macht die Tabatière die Widmung an die Kaiserin im Inneren: Ludwig, ein enger Vertrauter also, schrieb den kaiserlichen Rufnamen „Sisi“ – und nicht Sissi oder Lissi. Historiker waren sich darüber immer wieder uneins.

– See more at: http://www.all-in.de/nachrichten/allgaeukultur/Was-der-Koenig-einst-der-Kaiserin-schenkte-Neues-Exponat-im-Museum-der-bayerischen-Koenige-in-Hohenschwangau;art2746,2132742#sthash.geyAIFbZ.dpuf

 

Musical

Neues aus Füssen 11_2015

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Gäste,

viele von Ihnen erinnern sich sicherlich noch an die großen Musicalproduktionen im Theaterbau (Festspielhaus) am Forggensee in Füssen. Jetzt gibt es Planungen, das zweite Ludwig-Musival dort wieder auf die Bühne zu bringen. Wir möchten Ihnen dieses Projekt, das die Produktionsfirma Big Dimension GmbH gemeinsam mit dem Festspielhaus Füssen umsetzen will, hier kurz vorstellen:

Ludwig² – das Musical

Elf Jahre nach der erfolgreichen Premiere im Festspielhaus Füssen soll im Jahr 2016 der Traum unzähliger Fans in Erfüllung gehen und das Musical “Ludwig²” an den Originalschauplatz zurückkehren. Das Werk soll im Festspielhaus Füssen – einem der schönsten Theaterbauten der Welt – im August und September 2016 knapp 30 Mal gespielt werden.

Die geplanten Spieldaten sind:

Galapremiere:
Donnerstag, 11.08.2016 um 19.30 Uhr

Spielzeit 13. August bis 4. September 2016:
Dienstag: 16.00 Uhr
Mittwoch: 18.30 Uhr
Donnerstag: 19.30 Uhr
Freitag: 20.00 Uhr
Samstag: 15.00 und 20.00 Uhr
Sonntag: 15.00 und 20.00 Uhr
(Dauer der Aufführung: knapp 3 Stunden)

Ticketverkauf über Crowdfunding

Den Produzenten der Musical-Neuauflage um den Stuttgarter Regisseur und Theaterproduzenten Benjamin Sahler ist es wichtig, das Musical auf eine breite Nachfragebasis zu stellen. Deshalb haben sie an den Anfang ihres Projektes den Ticketverkauf über eine Crowdfunding-Kampagne gestellt. Per Crowdfunding (Schwarmfinanzierung) können Vorhaben in der Form realisiert werden, dass bereits im Vorfeld das Interesse am Endprodukt gemessen wird und potentielle Interessenten eine Zusage in der Form: „Ja, ich würde Tickets erwerben, wenn das Vorhaben tatsächlich realisiert wird.“ abgeben können.

Die Produzenten des Musicals haben für das Ludwig²-Crowdfunding die Schwelle von optional verkauften Tickets im Wert von 75.000,- Euro bis Ende November 2015 angesetzt. Bis jetzt wurden über die Kampagne bereits Optionen für Ticketbuchungen in Höhe von mehr als 70.000,- Euro eingesammelt.

Vergünstigte Tickets buchen

Wenn Sie Musical-Fan sind und eine der für 2016 geplanten “Ludwig²”-Aufführungen sehen möchten, können Sie Ihr Interesse signalisieren, indem Sie das Crowdfunding unterstützen und über die Crowdfunding-Plattform startnext.com erheblich vergünstigte Tickets buchen.

Ganz wichtig: Wer jetzt über Startnext Tickets für das Musical bucht, gibt zunächst nur die Zusage ab, die entsprechende Anzehl von Tickets zu erwerben, falls das Projekt tatsächlich realisiert wird. Erst wenn die Realisierung des Musicals durch Erreichen der Funding-Schwelle von 75.000,- Euro gesichert ist und das Musical in Produktion geht, wird die Bezahlung tatsächlich fällig.

Mehr zum Thema/More infos : http://www.bau-ein-schloss-wie-ein-traum.de/

Le “Marienbrücke” fermé !

08.11.2015 · HOHENSCHWANGAU

Marienbrücke bei Schloss Neuschwanstein bleibt länger gesperrt

 Sanierung · Eigentlich hätte die Sanierung der Marienbrücke Mitte November abgeschlossen sein sollen. Jetzt ist jedoch auf der Homepage von Schloss Neuschwanstein zu lesen, dass der beliebte Aussichtspunkt über der Pöllatschlucht noch bis Mai 2016 gesperrt bleibt.

Pöllatschlucht
PöllatschluchtBild: Peter Samer

Der Grund dafür sind die Ergebnisse einer routinemäßigen Prüfung der Felsanker, die parallel zur Sanierung stattfand. Dabei hat sich herausgestellt, dass die Anker teilweise nicht mehr das erforderliche Sicherheitsniveau erfüllen und ertüchtigt werden müssen, teilt Dr. Cordula Mauß von der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung auf Nachfrage unserer Zeitung mit.

– See more at:

http://www.all-in.de/nachrichten/lokales/Marienbruecke-bei-Schloss-Neuschwanstein-bleibt-laenger-gesperrt;art26090,2118990

Un nouveau musical

Ludwig II. soll auferstehen – schon wieder

SZENENFOTO MUSICAL LUDWIG II.

Von Stefan Mayr

Zuletzt gastierte im Festspielhaus Füssen der Komödienstadel. Der Bayerische Rundfunk zeichnete das Stück “Ein Garten voll Schlawiner” auf. So weit ist das 40 Millionen Euro teure Festspielhaus also schon gesunken.

Ein Bauernschwank in jenem Märchenpalast, der einst extra gebaut wurde zu Ehren des Kini, um ihm dort Woche für Woche zu huldigen mit Tanz und Gesang: Das ist ungefähr so, wie wenn der FC Füssen gegen den TSV Pfronten in der Allianz-Arena kicken würde. Aber es gibt neue Hoffnung: Im Sommer 2016soll am Ufer des Forggensees und zu Füßen Neuschwansteins das tot geglaubte König-Ludwig-Musical wieder auferstehen.

Bis jetzt brachte der König den Veranstaltern keinen Erfolg

Fotoprobe 'Ludwig 2 - Das Musical'
Musical über Ludwig II. in KemptenDer Kini ist schon wieder pleite
Bereits zum dritten Mal scheitert der Versuch, das Leben Ludwigs II. als Musical zu etablieren. Die Produktionsfirma musste Insolvenz anmelden, Komponist Konstantin Wecker sitzt auf offenen Rechnungen. Während die Mitarbeiter um ihr Geld kämpfen, bangen viele Kini-Freunde um die Zukunft der königlichen Show.

Es ist bereits der vierte Anlauf, das Schicksal des Märchenkönigs in eine dreistündige Show zu pressen und zu versilbern. Alle bisherigen Versuche endeten früher oder später in der Insolvenz. Aber diesmal soll alles ganz anders und viel besser werden. Das geht schon bei der Finanzierung los: Regisseur Benjamin Sahler sammelt das nötige Geld im Internet ein – per Crowdfunding.

Dabei können Freunde des Musicals und/oder des Königs schon vorab Eintrittskarten vorbestellen. Falls auf diese Weise mehr als 75 000 Euro zusammenkommen, würde Sahler das Abenteuer wagen und eine Produktion auf die Beine stellen. Die Aktion läuft noch bis Ende November, bislang sind 45 000Euro eingesammelt. “Wir sind sehr optimistisch”, sagt der 42-jährige freischaffende Regisseur aus Stuttgart. “Zu 75 Prozent wird König Ludwig nächstes Jahr wieder zu sehen sein.”

Im Gegensatz zu den gescheiterten Vorgänger-Projekten will Sahler das Stück nicht über das ganze Jahr hinweg aufführen, sondern nur in den Sommerferien. Premiere wäre am 13. August, geplant sind 27 Vorstellungen. “Es muss doch möglich sein, in der absoluten Touristen-Hochsaison eine Auslastung von 50 Prozent hinzubekommen”, sagt Sahler. 1350 Plätze hat das Festspielhaus.

Das imposante Bauwerk wurde im Jahr 2000 mit der Uraufführung des Musicals “Ludwig II. – Sehnsucht nach dem Paradies” eröffnet. Das Festspielhaus gilt als zweitgrößte Drehbühne Europas, sie hat auch ein 90 000Liter Wasser fassendes Bassin, um darin den König historisch korrekt untergehen zu lassen. Doch 2003 war das Märchen vorbei, trotz 1,5 Millionen Zuschauer wurde Konkurs angemeldet. Der zweite Versuch hieß “Ludwig² – Der Mythos lebt”, die Musik schrieb niemand geringerer als Konstantin Wecker. Aber 2007 gingen erneut die Lichter aus. Zuletzt erklomm der König im Sommer2011 die Bühne der Kemptener “Big Box”- und stürzte ein Jahr später ab.

König Ludwig II. Musical in Füssen
Musical-Produzent Benjamin Sahler plant im nächsten Jahr 27 Aufführungen. Die Requisiten dafür sind alle noch vorhanden.

(Foto: dpa)

Das Musical soll jetzt wieder nach Füssen

Benjamin Sahler sah die Produktion damals und war durchaus angetan. “Aber die Halle passte nicht”, sagt er, “dieses Musical passt nur nach Füssen.” Nur hier verbinde sich das Geschehen auf der Bühne “in wunderbarer Weise” mit der realen Umgebung.

“Wenn man das Festspielhaus betritt, sieht man Schloss Neuschwanstein”, schwärmt er. “Das kann sonst keine Kulisse der Welt bieten.” Ob diese Begeisterung ausreicht, um das Musical erstmals in die schwarzen Zahlen zu hieven? “Wir haben den großen Vorteil, dass alle Kulissen und Kostüme noch vorhanden sind”, sagt Sahler. Auch Musik und Text müssten nicht mehr teuer eingekauft werden. “Wir können auf viel Bewährtes zurückgreifen, werden aber natürlich etwas völlig Neues zeigen”, wirbt der Regisseur.

Er geht von 500 000 Euro Gesamtkosten aus und sagt ganz offen, dass er das Projekt ohne Crowdfunding “niemals machen würde”. Er werde wohl 70 bis 100Mitarbeiter benötigen, für die Hauptrollen hat er bereits zwei Darsteller gefunden: Matthias Stockinger, der bereits in Kempten König Ludwig verkörperte. Die österreichische Kaiserin Sissi soll die Allgäuerin Anna Hofbauer geben. Die 27-jährige gebürtige Marktoberdorferin ist bekannt aus Film und Fernsehen, sie war 2014 “Die Bachelorette” des TV-Senders RTL. Sie trat aber auch am Oldenburgischen Staatstheater als Evita im gleichnamigen Musical auf.

Berg Votivkapelle, Gedenkfeier
König Ludwig II.Unvergessen und missverstanden
Auch zum 129. Todestag von Ludwig II. pilgern mehr als hundert Menschen zur Votivkapelle in Berg. Die Fans des “Märchenkönigs” halten dem unter mysteriösen Umständen gestorbenen Monarchen unverdrossen die Treue.

Es soll mehr Intrigen und weniger Liebe geben

Ludwig und Sissi, die zwei Kitsch-Ikonen sollen also in Füssen wieder zueinander finden und im Duett singen. Für die einen ist das der Höhepunkt der Vorstellung, für die anderen eher der Tiefpunkt aller Bühnenkunst. Regisseur Sahler betont allerdings, dass er sein Hauptaugenmerk nicht auf Ludwigs vermeintliche platonische Liebe zu Sissi legen wird. Viel spannender sei Ludwigs “Auseinandersetzung mit den Zuständen seiner Zeit”: “Er war an Kunst und Natur interessiert und ein extremer Pazifist”, sagt Sahler, “und er scheiterte an Intrigen, Korruption und Lobbyismus.” Das Thema sei aktueller denn je. Mit seinen Traumschlössern habe Ludwig vor allem “seine Depression ummauert”.

Sahler – er war von 2000 bis 2003 Spielleiter am Passauer Stadttheater – beteuert, dass die Crowdfunding-Plattform www.startnext.com seriös sei. Das Geld der Interessierten werde erst eingezogen, wenn die Schwelle von 75 000Euro überschritten sei. Füssens Bürgermeister Paul Iacob unterstützt das Projekt. Er spricht von einer “großartigen Chance” und hat bereits demonstrativ Tickets bestellt.

Source : http://www.sueddeutsche.de/bayern/musical-in-fuessen-ludwig-ii-soll-auferstehen-schon-wieder-1.2728828

Le carrosse rénové !

Schaurestaurierung im Marstallmuseum: der Kleine Galawagen König Ludwigs II.

Die Besucher des Marstallmuseumserwartet derzeit eine besondere Attraktion: Noch bis etwa Mitte Dezember dauern die für alle Besucher sichtbarenRestaurierungsarbeiten am Kleinen Galawagen König Ludwigs II.

Die prunkvolle Kutsche (1878/79), mit der der Märchenkönig in der Umgebung von Linderhof und Hohenschwangau unterwegs war, ist das einzige erhalteneMultifunktionsfahrzeug des Münchner Hofs. Es besitzt neben dem sich nun in Restaurierung befindenden Wagengestell ebenfalls im Museum ausgestellte Schlittenkufen. Zudem ist es eines der frühesten Gefährte mit elektrischer Beleuchtung.

Die ca. 450 Arbeitsstunden in Anspruch nehmende Restaurierung wird von derMeitinger-Stiftung finanziert – dafür sagen wir herzlich Dankeschön.

Source : http://www.schloesser.bayern.de/deutsch/presse/archiv15/ny/galawagen9-11-15.htm