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Sa vie son oeuvre

Archives mensuelles : mars 2016

La chambre natale de Louis II

Geburtszimmer von Ludwig II. in neuem Glanz

In München steht ein Pferd im Turm. Es ist über 120 Jahre alt, gut präpariert und Teil der neuen Schau im Schloss Nymphenburg rund um König Ludwig II. Auch des « Kinis » Geburtszimmer erstrahlt in neuem Glanz.

Der bayerische Finanzminister Georg Fahrenschon (l) und Prinz Ludwig von Bayern stehen am Montag im Nymphenburger Schloss in München neben dem Lieblingspferd von König Ludwig II. mit dem Namen « Cosa Rara » (ein Apfelschimmel) und einer verspielt gearbeiteten Schlittenkutsche. Foto: dpa

Der bayerische Finanzminister Georg Fahrenschon (l) und Prinz Ludwig von Bayern stehen am Montag im Nymphenburger Schloss in München neben dem Lieblingspferd von König Ludwig II. mit dem Namen

Der legendäre König Ludwig II. ist seit 125 Jahren tot. Sein Lieblingspferd namens « Cosa Rara » – spanisch für « seltsame Sache » – aber steht scheinbar quicklebendig im Münchner Schloss Nymphenburg. Wiehern kann es allerdings nicht mehr. Es ist ausgestopft und ein Exponat im Schwanenturm des Marstallmuseums. « Scheinbar haben damals Profis das Tier so gut präpariert, dass es heute noch gut aussieht », sagte Björn Potthast, Sprecher der Bayerischen Schlösserverwaltung am Montag.

Den Apfelschimmel bekommen Besucher jetzt in einer neuen Ausstellung zu sehen. Außerdem steht in dem Marstall neben 50 historischen Kutschen einer der beiden geliebten Nymphenschlitten des Königs. Der « Kini » genoss die nächtlichen Ausfahrten in den beleuchteten Fahrzeugen. Die Bayerische Schlossverwaltung spürte für die Schau im Turm viele teilweise bisher unbekannte Exponate aus verschiedenen Museen und Privatsammlungen auf, die detailgetreu restauriert und erneuert wurden. Auch ein lebensgroßes Ölgemälde des « Märchenkönigs » wird gezeigt.

Eine zweite Attraktion ist das restaurierte Appartement der Königin Karoline, der Großmutter von König Ludwig II. In dem Schlafzimmer des Appartements wurde schon Ludwig I. geboren.
Auch der extravagante Otto Friedrich Wilhelm Ludwig am 25. August 1845 erblickte in diesem Zimmer das Licht der Welt. Hier begann das sagenumwobene Leben des Monarchen. Das Gemach wurde nun genau so aufgebaut, wie es im Original gewesen ist. Zum Beispiel wurde das Doppelbett, wie es im 19. Jahrhundert üblich war, wieder in das Zimmer gestellt. « Es sollte alles so authentisch wie möglich gestaltet werden », sagte Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) bei der Präsentation am Montag in München.

Für die Neugestaltung der Räume und Restauration der Exponate hat die Schlösserverwaltung rund 30 000 Euro gezahlt. Das Barockschloss hat jährlich 400.000 Gäste. « Schloss Nymphenburg ist einer der einzigen Orte, in dem man in München unmittelbar die Atmosphäre und den Stil der bayerischen Königszeit erleben kann », sagte Fahrenschon. Um das Leben des beliebten Königs ranken sich immer noch viele Mythen. Am 13. Juni jährt sich der rätselhafte Tod König Ludwigs II. im Starnberger See zum 125. Mal. dpa

Source : http://www.infranken.de/ueberregional/kultur/Geburtszimmer-von-Ludwig-II-in-neuem-Glanz;art182,160050

Les dernières Pâques de Louis II

Des « Kinis » letzte Ostern
23.03.16

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Füssen – Im Rahmen unserer historischen Serie berichtet der Füssener Historiker Magnus Peresson diesmal er über das letzte Osterfest Ludwigs II. Dabei wurde der König in Füssen und Pinswang gesehen.

Der französische Dichter Paul Verlaine feierte König Ludwig II. von Bayern in einem hymnischen Gedicht als den „letzten wahren König des Jahrhunderts“. Gemessen an anderen europäischen Regenten, deren Ehrgeiz oft nur darin lag, möglichst hohe Abschusszahlen von Rot-, Gams- und Schwarzwild zu erzielen, war der Bayernkönig eine Gestalt außer der Zeit.
Ludwig, am 25. August 1845, am Tag des heiligen König Ludwigs von Frankreich geboren, war das Kind einer kühlen, frömmelnden Mutter und eines strengen und wahrhaft bigotten Vaters. Der konnte anlässlich der legendären Kolloquien mit Wissenschaftlern der Münchener Universität durchaus darüber philosophieren, ob einem König im Jenseits wohl die gleiche Stellung zukomme wie im Diesseits.

Wärme und mütterliche Nähe fand der empfindsame Bub nur bei seiner Erzieherin Sibylle Meilhaus, einer klugen Frau, mit der er auch noch als regierender Monarch einen regen Briefwechsel pflegte. So berichtete er ihr im Sommer 1854, dass er die Fronleichnamsprozession in Füssen gesehen habe. Die Mutter, die als preußische Prinzessin evangelisch war, trat 1874 in der Kirche von Waltenhofen zum katholischen Glauben über. Sie pflegte aber schon zuvor freundschaftliche Beziehungen zu dem humorvollen Dekan von Breitenwang und später, wenn sie ihrem Sohn in Hohenschwangau ausweichen wollte und deshalb nach Elbigenalp ging, mit den dort amtierenden Geistlichen.

Das Licht auf Erden

Als Ludwig durch den überraschend eingetretenen Tod des Vaters im Alter von erst 18 Jahren König wurde, mag ihm das Bild der frommen Eltern und seine eigene Vorstellung von einem Königtum von Gottes Gnaden dazu bewogen haben, seine Regentschaft unter das Motto „Gottes Licht auf Erden zu verkünden“ zu stellen. Die Eltern hatten Zeit ihres Lebens eine besondere Vorliebe für den Füssener Kalvarienberg gepflegt und seine Entstehung über viele Jahre begleitet. Das zeigt sich unter anderem dergestalt, dass die Königin mit ihren Hofdamen von Füssen aus die im Bau befindlichen Kreuzwegstationen besuchte und dabei einer Aufforderung des Füssener Stadtpfarrers Johann Baptist Graf nachkam, einen Ziegelstein zur jeweiligen Baustelle zu tragen.

Ein Splitter vom Kreuz

Auf Vermittlung von Kronprinz Maximilian erhielt die Pfarrei St. Mang schon im Jahre 1842 aus Rom einen Splitter vom Kreuze Christi, eine für die Gläubigen der Zeit überaus kostbare, verehrungswürdige Reliquie, die in einem feierlichen Ritual auf den Kalvarienberg getragen und später in die Heilig Grab-Kapelle am Gipfel übertragen wurde. Wie bekannt ist diese Kapelle von der Stadtseite her nur durch einen Stollen zugänglich, den man quer durch den Gipfelfelsen des früher sogenannten „Hutlerberges“ gesprengt hatte.

Als Gegenleistung verlangte Maximilian, dass das Ewige Licht in dieser Kapelle an einem Haken so vor dem Südostfenster situiert wurde, dass man den Schein des Lichtes nachts von Schloss Hohenschwangau aus sehen konnte. Der leere, ausmittig an der Decke der Kapelle angebrachte, kräftige Haken wurde leider bei der letzten Renovierung beseitigt. Neben dieser Kapelle liegt ein an den gewachsenen Felsen angelehnter Raum, von dem aus eine schmale Stiege nach oben in das früher so genannte „Pfarrer Graf – Stüble“ führt.

In diesem winzigen Oratorium standen ein schmales Bett und ein Betstuhl. Auf diesem kniend konnte man durch ein Fenster auf den Altar der Kapelle mit einer Figur des toten Christus hinunter blicken, eine Inszenierung, die an das Bett Kaiser Karl V. im Escorial erinnert, vom dem aus der Kaiser auf den Altar der Schlosskirche blicken konnte.

Beliebter Kalvarienberg

Nicht genug: Pfarrer Graf hatte auf der Südseite des Kapellenkomplexes eine Türe einbrechen lassen, für deren Schloss allein der bayerische König einen Schlüssel besaß. Maximilian II. konnte vom Schwansee und den Steinbrüchen am Kienberg her kommend zur Kapelle aufsteigen und den seltsamen Raum betreten ohne von frommen Betern oder schlichten Wanderern gesehen oder gestört zu werden. Der Sohn mag um die besondere Beziehung der Eltern zum Kalvarienberg gewusst haben und das dürfte der Grund für die folgende Geschichte sein deren Gewährsmann der Füssener Stadtpfarrer Joseph Holl war.

Der ging in seiner Predigt am Ostersonntag 1886 besonders auf die tiefe Religiosität König Ludwig II. ein und schilderte, wie er diesen zwei Tage vorher, am Karfreitag, am Kalvarienberg gesehen hatte. Der König war demnach allem Anschein nach zu Fuß über das Königssträßchen zur Kirche zu Unserer Lieben Frau am Berg gekommen, wo die erste Station des Kreuzweges liegt. Stadtpfarrer Joseph Holl traf zusammen mit einigen Füssener Pfarrkindern zum gleichen Zeitpunkt dort ein. Der bayerische König zog grüßend den Hut, er nickte den Füssenern auch zu und schlug dann einen Seitenpfad ein. Es war offensichtlich, dass er mit sich allein sein wollte. Als Pfarrer Holl sich der nächsten Station näherte, stand dort schon der König. Dieser war dermaßen tief im Gebet versunken, dass er niemanden bemerkte.

Pfarrer Holl blieb stehen und sah erstaunt, wie der König zuerst einen langen Blick auf den mit Wolken verhangenen Himmel richtete und dann mit seiner rechten Hand über das Gesicht strich um seine Tränen zu verbergen Es ist sehr wahrscheinlich, dass der vom Stadtpfarrer erwähnte Seitenweg der schmale Pfad war, der bis vor wenigen Jahrzehnten zu dem von den Füssenern sogenannten „Ölberg“, zur „Todesangst Christi Kapelle“, geführt hatte. Der Weg ist heute so verstürzt wie der in eine Felsenkluft hinein gebaute Kultraum mit rohen Säulen und einem steinernen Altar ruinös.

Der König in Pinswang

Nach einer weiteren zuverlässigen Quelle staunten die Pinswanger Bauern bei der Feier der Osternacht 1886 über einen in einer Kirchenbank knienden, in einen dunklen Anzug gekleideten Herrn. Erst im Weiterreichen und langsamen Anwachsen des Lichtes, erst als schließlich hundert Flammen über den Wachsstöcken tanzten und dem Fremden allmählich ein Gesicht zu geben vermochten, da erkannte man in ihm den bayerischen König. Es war den Bayern im Oberland nichts Neues, wenn sich der angeblich so menschenscheue König immer wieder einmal unter die sonntäglichen Kirchgänger mischte.

Das hatte die Mutter des bayerischen Schriftstellers Oskar Maria Graf in Berg erlebt und auch Ludwig Thoma in der Vorderriß. Umgeben von seinen Untertanen und genau so demütig wie sie, beugte der bayerische König seine Knie vor dem Altar. Schon als junger Monarch hatte Ludwig II. des Öfteren allein oder zusammen mit seiner Mutter und dabei meist völlig unerkannt eine Mitternachtsmesse im Münchener Liebfrauendom besucht. Einer seiner Besuche wurde nur deshalb offenkundig, weil der König seinen Schirm in der Kirchenbank liegen ließ und ein Lakai am nächsten Tag das Eigentum des Königs reklamieren musste.

Die tiefe Gläubigkeit des Königs und das ihm eigene, uns aus seinen Tagebuchaufzeichnungen bekannte, mittelalterliche Sündenbewusstsein verbot es ihm schlichtweg, nur 40 Tage nach der Pinswanger Osternacht sich im Wasser des Starnberger Sees den Tod zu geben…

Source : http://www.kreisbote.de/lokales/fuessen/architekt-magnus-peresson-nimmt-eine-historische-zeitreise-durch-fuessen-6242707.html

Accession au trône

152ème anniversaire de l’accession au trône de Louis II, le 10 mars 1864.

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F. v. Piloty, König Ludwig II., 1865.

Travaux à Herrenchiemsee

01.03.16

Bauarbeiten auf der Herreninsel

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Auf der Herreninsel haben ab heute die Handwerker das Sagen – deswegen ist das „König Ludwig II – Museum“ für zwei Monate geschlossen.

Durchgeführt werden Arbeiten an der Klimaanlage und der Brandschutz wird verbessert. Die Klimaanlage ist nach 30 Jahren in die Jahre gekommen und soll durch eine mit einem deutlich geringeren Energieverbrauch ersetzt werden. Die Baukosten liegen bei rund 800.000 Euro.

Wie gewohnt besichtigt werden können die Prunkräume des Neuen Schlosses und das Augustiner Chorherrenstift.

Source : http://www.bayernwelle.de/chiemgau/bauarbeiten-auf-der-herreninsel

La reine des Alpes

29. Februar 2016, 18:54 Uhr

Moderne Monarchin

Die Königin der Berge

Füssen Moderne Monarchin

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Marie von Bayern liebte die Berge über alles.

(Foto: Bayerische Staatsbibliothek/Bavarikon)

Marie von Bayern steht zu Unrecht im Schatten ihres Sohnes Ludwig II.

Seit Jahrhunderten beeinflussen die Wittelsbacher mit ihren Schlössern Hohenschwangau und Neuschwanstein das Leben der Menschen in und um Füssen. Hunderte Familien arbeiteten für den Hof, als Max II. Joseph Bayerns König war. Ähnlich war es bei seinem Sohn Ludwig II., auch wenn mancher über dessen Bauwut den Kopf schüttelte – damals wie heute leben die Leute davon. Denn die meisten Touristen kommen wegen der Schlösser ins Allgäu. Auch Erih Gößler lebt seit mehr als 40 Jahren vis-à-vis der Königsschlösser und arbeitete als Führerin in Schloss Neuschwanstein, bis sie – von der Massenabfertigung entnervt – aufgab. Aber dort entdeckte die Füssener Stadtführerin Königin Marie von Bayern.

Wenig ist über die Prinzessin aus Preußen bekannt, sie verschwindet fast im Schatten ihres Sohnes Ludwig II. Mindestens 60 Bücher über ihn stehen in Gößlers Büro, über Marie gibt es drei. Dabei war sie beim Volk beliebt, engagierte sich sozial und gründete 1869 den Frauenverein des Roten Kreuzes in Bayern. In Füssen blieb die Königin als eifrige Bergsteigerin in Erinnerung, sie erklomm als erste Frau diverse Berge der Region, bis hin zu Watzmann und der Zugspitze. « Das war in der damaligen Zeit schon bemerkenswert, und ziemte sich nicht für eine Königin », sagt Gößler. Marie sei am preußischen Hof sehr frei aufgewachsen und nahm sich diesen Freiraum auch in Bayern. « Aber anders als Kaiserin Sisi nahm Marie auch ihre Aufgaben bei Hof wahr », sagt die 63-Jährige. Die Berge waren die Leidenschaft der Königin. So oft es ging, zog es sie hinaus. Im eigens angefertigten Wanderkleid aus Loden samt Hosenbeinen darunter. Die Hofdamen klagten zuweilen über die anstrengenden Wanderungen, denn nur wenn es allzu steil und steinig wurde, waren sie befreit. Die letzten Meter bis zum Gipfel legte die Königin mit dem Bergführer zurück – in Hosen, ohne Rock.

Die Begeisterung für Marie geht bei Gößler tief. Sie wechselt ins Präsens, wenn sie über die Königin spricht, verteidigt sie, wenn es um die angeblich schwierige Beziehung Ludwigs zu seiner Mutter geht und ist ehrlich empört, als sie von den Forderungen des Königs erzählt. In Briefen aus Italien habe Max von italienischen Frauen vorgeschwärmt und Marie aufgefordert, Sport zu treiben und doch bitteschön mehr zu lesen. « Er war nie da, und solche Briefe kriegt man dann! », sagt Gößler. Aber Marie fügte sich, die Ehe galt als gut. Auch weil beide extrem gläubig waren, sagt Gößler. Die protestantische Königin konvertierte im Alter noch zum Katholizismus.

Die Wanderleidenschaft teilt Erih Gößler mit der Königin. Sie schneiderte sogar das Wanderkleid nach. « Ich wollte wissen, wie es sich anfühlt, so in die Berge zu gehen », sagt Gößler. Und? « Erstaunlich gut, der dünne Lodenstoff ist überraschend ausgleichend. » Den Rock trägt sie bei Touren auf Maries Spuren. Um Touristen nicht zu überfordern wie Marie ihren Hofstaat, serviert Gößlers Mann Tee – an den Plätzen, die der König auf dem Alpenrosenweg für seine Frau anlegen ließ.

Source : http://www.sueddeutsche.de/bayern/moderne-monarchin-die-koenigin-der-berge-1.2885063